Warum ist er eigentlich ins Kloster gegangen?

  • Na zum mal durchatmen könnt ich mir aber tausend bessere Orte vorstellen, ich dache so ein Kloster beitritt ist eine entscheidung für`s ganze weiter Leben, bis zum Tot

  • Nee so krass ist das gar nicht, wenn du in ein Kloster gehst :)
    Zumal Paddy alias John Paul Mary ja noch nicht sein letztes Gelübde abgelegt hat. Ich glaube das wird er entweder dieses oder nächstes Jahr machen können, bin mir aber nicht so sicher.

    Schulanfänger Pia Lena 17. Juni 2011 & Baby Timo Sebastian 17. Januar 2016 :baby:!

  • So sehe ich das auch. Außerdem wenn man sich alte Paddy-Fotos miteinander vergleicht, kurz nach dem der große Durchbruch kam und dann kurz bevor er ins Kloster gegangen ist und dann jetzt heutige Fotos dazu nimmt. Finde ich schon, dass man sieht, dass es ihm gut getan hat. Denn vor seinem Kloster-Eintritt sah sein Lachen nur noch gezwungen aus.

    Schulanfänger Pia Lena 17. Juni 2011 & Baby Timo Sebastian 17. Januar 2016 :baby:!

  • Hat er denn wirklich vor mal Prister zu werden? Mit Pa meinst Du seinen Dad oder? Aber ich hab auch mal gehört das früher bei den Kellys das Thema Gott bzw. Glaube tabu war, hat glaube Maite mal erzählt?

  • Maite hat das mal in einem Interview erwähnt, dass sie nicht "religiös" erzogen worden sind, aber wenn du die Lieder von damals hörst, wirst du selber sehen, dass es bei den Kellys trotzdem kein "Tabu-Thema" war. Sonst hätten sie u. a. NIE das Ave Maria gesungen.

    Schulanfänger Pia Lena 17. Juni 2011 & Baby Timo Sebastian 17. Januar 2016 :baby:!

  • Ja das mit songs ist schon klar aber man geht doch nicht nur eben mal so ins Kloster,Er hätte ja auch ohne ins Kloster zu gehen als Musiker seinen Glauben an Gott anderen Menschen näher bringen können, nicht jeder der seinen glauben an Gott entdeckt, findet, wie auch immer geht gleich ins Kloster dann wären die Voll sozusagen.

  • Ich schätze, dass sein Eintritt u. a. ein Grund war, dass er mal die RUHE benötigte, die er vorher im Alltag etc. nicht mehr bekommen konnte. Klar er glaubt an Gott und ist auch sehr religiös, aber ich glaub, dass mit der "zur Ruhe kommen" bei ihm auch einiges dafür gesprochen hat.
    Denn Angelo soll ja auch hin und wieder mit seiner Familie übers Wochenende ins Kloster gegangen sein um zur Ruhe zu kommen. Vielleicht hat das bei Paddy nicht mehr ausgereicht. Denn immerhin wurde er ja immer (und teilweise leider auch heute noch) belagert und man hat ihn überall und nirgends "aufgelauert". Wir können uns das wahrscheinlich nicht wirklich vorstellen, wie das ist jeden Tag der Öffentlichkeit ausgesetzt zu sein. Man noch nicht einmal ein Schritt machen kann, ohne gleich belagert zu werden. An allem kritisiert oder Gerüchte ausgesetzt zu sein. Er durfte ja noch nicht mal mit einem Mädchen/einer Frau befreundet sein, ohne dass diese sich Beleidigungen etc. anhören durfte. Ich denke da grade vor allem an das Modell, die damals im Video von "Fell in love with an Alien" seine Alien-Frau/Freundin gespielt hat. Sie wurde doch damals sogar von den sogenannten "Fans" bedroht.

    Das sind jetzt nur meine Gedanken, warum er ins Kloster gegangen ist (einige Gründe die dafür sprechen könnten, abgesehen von seinem Glauben) und wie das Leben als Star für ihn war. Das mit dem Model kann ich mich noch vage dran erinnern, in einem Bravo-Artikel darüber gelesen zu haben.

    Schulanfänger Pia Lena 17. Juni 2011 & Baby Timo Sebastian 17. Januar 2016 :baby:!

  • Paddy hat mal am Anfang seiner Arbeit als John Paul Mary immer in der zweiten Person von sich und seinem Weg gesprochen:

    Er beginnt sein Zeugnis mit den Worten "Ich
    bin zu euch gekommen, um euch eine wahre Geschichte zu
    erzählen". Er erzählt von einem Jungen, der
    jahrelang große Berühmtheit durch die Musik genießen
    durfte. Diesen jungen Mann machte dies jedoch
    letztendlich nicht glücklich- und als er dies bemerkte,
    ging es ihm eine Zeit lang so schlecht, dass er lieber
    sterben wollte, als so weiterzuleben.

    Doch im Angesicht des Todes geschah auf einmal
    Veränderung. Der junge Mann ging vom Fenster weg und
    weinte bitterlich. "Gott war da und gab ihm die
    Hoffnung, die er gebraucht hat. Er begann die Bibel zu
    lesen. Jeden Tag begann er ein paar Seiten zu
    lesen."

    Eines Tages begegnete dieser junge Mann einem Priester.
    Das Gespräch mit dem geweihten Mann erweckte in ihm den
    Wunsch nach der heiligen Beichte. Er hatte in der
    Vergangenheit Dinge getan, die er bereuen wollte.
    "Das war das erste Mal, wo er darüber nachgedacht
    hat, dass er vielleicht selbst Priester werden
    könnte." Einige Zeit darauf entdeckte er durch
    Zufall den Wallfahrtsort Lourdes. "Während er
    durch verschiedene Fernsehkanäle zappte, ist er über
    eine Dokumentarfilm über Lourdes gestoßen. Er war
    zuerst skeptisch und dachte, dass das nur für arme,
    kleine Omas ist, die alles glauben- aber nichts für
    einen Pop-Rock-Star, der er selbst war." Bruder
    John Paul Mary erzählt von der Entdeckung "dieses
    einfachen tiefen Friedens" in seinem Herzen. Er
    spürte eine diskrete Anwesenheit von jemand anderen.
    "Maria ist nicht eine Illusion. Der junge Mann war
    getauft, aber er wusste nicht, dass der Mensch in
    Kontakt mit Gott sein kann und ihm persönlich begegnen
    kann."

    Am selben Abend entschied er, dem Leben eine neue
    Chance zu geben- jedoch nicht mehr nach seinen eigenen
    Ideen zu leben, sondern den Willen Gottes in allem zu
    suchen. Er kaufte einen Rosenkranz und beginnt, ein
    paar Perlen zu beten." Zuerst hat dieser junge
    Mann mit drei Perlen begonnen, Jahre später waren es
    drei Rosenkränze am Tag geworden. "Als Papst
    Johannes Paul II. die lichtreichen Rosenkränze
    einführte, hat er begonnen, vier Rosenkränze am Tag zu
    beten." Die Teilnehmer des Jugendfestivals
    klatschen an dieser Stelle spontan Beifall.

    Dort lernten sie P. Jozo Zovko kennen und konnten
    durch seine Hilfe eine tiefe Bekehrung zu Gott
    erfahren. Kurz danach ging der junge Mann mit den
    Brüdern der Gemeinschaft des Hl. Johannes nach Rom. Dort
    ging er kniend durch die Basilika des Hl. Petrus.
    "Er wusste nicht, wohin ihn das führen
    sollte." Er besuchte immer häufiger die Brüder des
    Hl. Johannes und lernte, dass man das, was ein Christ
    ist, bei den Heiligen ansehen müsse. Immer mehr stellte
    sich bei ihm die Frage nach der Berufung zum
    Priestertum. "Nachdem er diese bedingungslose
    Liebe erfahren hat, die Person, die Antwort auf all
    seine Fragen ist, empfand er sich unendlich angezogen,
    immer mehr vereint mit ihm zu lieben."

    Er besuchte auch immer wieder Medjugorje und eines
    Tages passierte es. "Hier in der Kirche nach der
    hl. Messe fühlte er diese innere Überzeugung, dass er
    sein Leben Gott geben muss, in einer radikaleren Art
    und Weise."

    Seine damalige Freundin sagte ihm: "Wenn Du mit
    Jesus glücklicher bist, dann geh". Da sah der
    junge Mann, dass ihre Liebe rein war, denn sie hat sich
    mehr um sein, als um ihr eigenes Glück gekümmert.
    "Dieses Opfer war nicht mehr sein eigenes Opfer.
    Sie haben ihre Liebe aufgeopfert für einer größeren
    Liebe.", erzählt Br. John Paul Mary. "Am
    Ende, kurz vor dem Eintritt ins Klosterleben kam dieser
    grausame Moment, zur Familie, zu ihr, zur Musik Auf
    Wiedersehen zu sagen, um Jesus zu haben. Er wusste
    nicht, was er tat, aber er wusste, dass es das Richtige
    war."


    Ich finde das sagt mehr aus als irgendwer erzählen kann.

    Auferstehung ist unser Glaube
    Wiedersehen unsere Hoffnung
    Gedenken unsere Liebe

  • Viellen Dank für die Ausszüge aus seinen Zeugniss(der Geschichte wie er zu seinem Glauben fand) was übrigens mit den Worten,
    Fürchtet euch nicht, heilige des neuen Jahrtausends zu sein, das zu sein was Jhr seit und Ihr werdet die ganze Welt anzünden. Papst Joh. P.II(weltjugendtag)
    Den Teil zu sein was Ihr seit hab ich unterstrichen weil ich der Meinung bin das Paddy nicht mehr das ist ,was es war, Ist.
    Gott hat Ihn in eine Musikerfamilie hineingeboren, hat viele Jahre dafür gesorgt das diese Familie auf einem nicht immer einfachen Weg zu Musikern wurde, vielleicht ist Gott sogar dafür verantwortlich das Ihre Mum so früh ging, und sie Gezwungen waren so zu überleben mit der Musik. Also warum sollte Gott jetzt vorhaben, das Paddy nicht mehr Musiker ist sondern Prister wird, Warum schließt Paddy selbst diese Möglichkeit völlig aus oder ignoriert sie bewust als guter Christ sollte er das nicht. Laut seinem eigenen Glauben kennt Gott ihn vom Tag seiner Geburt an, nicht erst von dem Moment als er zu seinem Glauben fand?
    Irgentetwas haut bei dieser Geschichte nicht hin, Sorry, nur mein Gefühl!

  • Ich kann mich an ein Interview erinnern,
    indem er gesagt hat, dass er gerade zu den Zeiten,
    in denen sie am erfolgreichsten waren, tot unglücklich war.
    Sein Glaube war es, der ihm Kraft gegeben hat.
    Er liebt seine Familie, er liebt die Musik,
    aber das drum herum, dass ist nichts für jedermann.
    Das Glück muss jeder für sich selber finden,
    und der Weg dorthin ist immer ein anderer,
    bei manchen schwieriger,
    und manche ändern ihr Leben total,
    um dann zu wissen, dass es jetzt,
    oder für immer, genau das Richtige für einen ist.

    Schulkind Merlin *14.03.2008 & Kindergartenkind Luna Loreley *13.09.2011 [/FONT]

  • Also ich kann seine Entscheidung voll und ganz verstehen. Man kann nicht für alles Gott verantwortlich machen. Sicher er hat einen Weg für uns vorbestimmt er lässt uns in bestimmte Familien er gibt uns dinge mit die einen sinn haben sollen aber er gibt uns auch den eigenen! Willen und genau den hat "Paddy" benutzt. Er hat auf Bibel Tv ein interview gegeben bevor er ins kloster ging hat von seinem glauben gesprochen und wie wichtig er für ihn geworden ist da er ihm halt gegeben hat in den zeiten in denen er mit der berühmtheit nicht umgehen konnte und es ihm zu viel wurde.
    Mit seinem Gang ins Kloster hat er das einzig richtige getan. Denn jetzt hat er wieder Freude am Leben und er hat sein echtes Lachen wiedergefunden. Mir ist es ehrlich gesagt lieber er ist im kLoster und glücklich wie mit seinen geschwistern auf der bühne und ist unglücklich und meint nciht das was er sagt und mahct einfach nur seinen Job. Er hatte die Freude an der Musik und dem Bühnenleben verloren und hat das alles durch Gott und das Leben in der Gemeinschaft der Brüder wiedergewonnen und das ist mehr wert als vieles andere..

    Auferstehung ist unser Glaube
    Wiedersehen unsere Hoffnung
    Gedenken unsere Liebe

  • Also das interview war bei N24 habe das mal unter den videos rein gemacht sind drei teile.

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    Gedenken unsere Liebe

  • Hallo,
    ich habe mir gerade auf YouTube ein paar Videos von Brother JohnPaulMary angeschaut. Also, ehrlich gesagt, was er da so macht ist doch das Gleiche, was er mit den Kellys gemacht hat, außer dem Sinn der Texte vielleicht und dass er die Kutte anhat. Mich wundert das sehr und ich finde, das hat nicht wirklich was mit Glauben zu tun. Vielmehr hab ich das Gefühl, die benutzen Paddy als Aushängeschild, um ihre Bruderschaft bekannter zu machen. Entweder ist Paddy wieder auf dem Weg zu einem Leben "draußen", oder ich finde das Ganze sehr suspekt! Aber so kann er auch mit den anderen Kellys die Kirchenkonzerte machen, die sie ja in den letzten Jahren gemacht haben...

  • Hmm, wer weiß wie es finanziell um das Kloster steht,
    da ist es natürlich nich die nette Art,
    aber wenn sie Geld bräuchten...
    Und ich denke nicht, dass er sich dort zu etwas drängen ließe,
    was für ihn nicht in Ordnung geht.
    War selber früher im Chor, und das ist schon ein enormer Unterschied,
    wenn ich mir vorstelle, wie es wär, auf einer normalen Bühne,
    und dann himmeln einen da Wesens des anderes Geschlechtes einen an...

    Schulkind Merlin *14.03.2008 & Kindergartenkind Luna Loreley *13.09.2011 [/FONT]

  • also ich sehe da schon einen unterschied und zwar nicht nur in den texten auch in seinem verhalten. es gibt viele glaubensgemeinschaften die gebetsabende veranstalten. hier die werden jetzt öfter zu sehen sein weil "Paddy" dabei ist. wären das "normale" menschen die diese abende und auftritte machen würde man vermutlich nicht so viel daürber sehen und hören.

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